• Biografie

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          1962 in Essen geboren


          Studien:

          ev. Theologie, Ethnologie, bildende Kunst

          Arbeit als:

          Waldorf-Erzieher, Fotograf


          Öffentliches Wirken als:

          bildender Künstler, Lyriker,
          zahlreiche Ausstellungen seit 1995,
          1. Preis des Deutschen Haiku-Wettbewerbes


          Lebt und arbeitet in Worpswede



      •      Das
        Besondere
        • Das Besondere


          Indem ich Ihren Garten oder Ihr Bauprojekt durch den Wandel der Jahreszeiten begleite, gelingt es mir, die Idee Ihrer Arbeit für den Betrachter sichtbar zu machen.

          Die besonderen Qualitäten Ihres Objektes werden transparent, indem ich es z.B. bei Sonnenaufgang, bei einer zarten Nebelstimmung oder im Regen ablichte.

          Fototapeten, Tafelbilder oder Bildschirmschoner, zu deren Motiven Sie einen persönlichen Bezug haben, vermitteln das Naturerleben auch in Ihrer Praxis, in Ihrem Büro oder in Ihrem Zuhause.



      •   Presse
        • Presse


          Mit der Fotokamera malen


          Von Hubertus Heiser

          "Ich mache mir ein Bild", sagt Jörg Rakowski, und malt es.
          "Das Werk ist mein Gegenüber geworden", fühlt er und fotografiert es.
          Ein Maler mit der Kamera; mit der er so malerisch umgeht, als wären es Pinsel und Farbe.

          Seit dem gestrigen Montag zeigt der Hagener Künstler im Kultur- und Bildungszentrum Allerwelthaus eine ungewöhnliche Kunstausstellung - ungewöhnlich, weil diese eindrucksvolle Präsentation von insgesamt 16 großformatigen Motiven hinter gerahmtem Glas zwei Medien - Malerei und Celluloid - miteinander verbindet.
          Mehr noch, der Künstler zielt darauf, sein Empfinden für Farben, Formen und Motive mit den technischen Möglichkeiten der Brennweiten von Objektiv-Linsen oder den Verschlusszeiten der Kameramechanik zu kombinieren, woraus eine individuell eigenständige Kunstform entsteht, quasi die einer malerischen Fotografie.
          Jörg Rakowski, 1962 in Essen geboren und über den autodidaktischen Weg zum anspruchsvollen Künstlertum mit der Aneignung von Techniken und Problemen der Malerei und der Bildhauerei gelangt, hatte schon immer einen ausgeprägten Sinn für grenzübergreifende Kunst:
          Auf der Orgel-Empore entwickelte er vor den Augen der Gotteshaus-Besucher eine Kunst, die bewusst und kalkuliert unter dem Eindruck und der charakteristischen Atmosphäre des Kirchenraumes zu einer Art Gesamtkunstwerk wurde. Selbst der Orgelklang mochte die kontinuierlichen Bildnisse beeinflussen und ebenfalls zwei Medien miteinander verbinden - Malerei und Musik.
          Parallel dazu sind es jetzt Kunst und Fotografie. Jörg Rakowski widmete sich einer exponierten Form der Landschaftsfotografie, die Augenscheinliches wie vor Ort Gesehenes reflektiert, jedoch nicht fotorealistisch im bekannten Sinne dokumentiert, sondern Atmosphäre, Charakteristik und räumliche Stimmung zum Primärziel erklärt.
          Rakowski nennt seine Sinneseindrücke mit den Augen eines Malers "Süden, Sylt und Sauerland", was sich als "Glückliche Momente des Sehens" herausstellt, für den Besucher des Allerwelthauses wie für den Künstler selbst.
          "Mein Auge macht mir die erstarrte Bewegung begrünter Hügel wieder lebendig", sagt der Maler, und zum künstlerischen Prozess auch dies: " Indem ich wieder und wieder Schöpfung selbst durchlebe, erspüre ich mein lebendiges Mensch-Sein."

          Die Ausstellung zeigt nun die "angewandte Praxis" - vom Windraunen über weiten Kornfeldern mit der durchpflügenden Linien-Architektur von Traktorspuren über südliche an wellenzerzausten Bootsstegen festgemachte Fischer-Holzkähne bis zur Anheimligkeit eines die Wasser-Orientierung erfüllenden Leuchtturmes auf gras-wehenden Dünen in diffusem Lichtszenario.
          Besonders prägnant ist in der Ausstellung ein Symbol-Bild der Bausubstanzen. Rakowski´s Kamera "entdeckte" ein altes Gebäude vor moderner Hochhaus-Kulisse: Brüchige Dachziegel vor blinkendem Glas - die Historiengeschichte des verwitterten Dachs lockt das Auge weg von lebloser Neubau-Kulisse. Nostalgie? Darin steckt wohl mehr.

          Westfalenpost 19.Oktober 2004

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          Jörg Rakowski

          Fotograf

          Tannenweg 6
          27726 Worpswede

          t 0 47 92/ 99 90 19
          e info(a)rakowski-fotografie.de


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          Jörg Rakowski



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